• coaching Ausbildung köln
  • coaching Ausbildung köln
  • coaching Ausbildung köln
  • coaching Ausbildung köln
  • coaching Ausbildung köln

Coaching Glossar

R

Rapport

engl.: „Übereinstimmung“. Rapport ist ein Begriff aus der Hypnotherapie, der eine vertrauensvolle Übereinstimmung in der Beziehung des Klienten zum Coach beschreibt. Die Klienten-Coach-Beziehung ist von Vertrauen und Empathie sowie einer wertschätzenden, freundlichen und offenen Haltung für den Gesprächspartner gekennzeichnet.

Reframing

Bedeutet soviel wie Umdeutung oder auch Neurahmung. Eine Situation wird umgedeutet, bekommt eine neue Bedeutung. Reframing stammt aus der Systemischen Familientherapie und wurde von Virginia Satir eingeführt. Hat einen hohen Stellenwert in der Hypnotherapie nach Milton Erickson und im NLP und wird im Coaching eingesetzt.

Reiz

physikalisches oder chemisches Umweltereignis, das von Sinnesrezeptoren wahrgenommen werden kann. In der Neurobiologie ist ein Reiz die Einwirkung auf eine Sinneszelle, welche eine Veränderung des Membranpotentials bewirken und so ein Aktionspotential auslösen kann.

Reiz-Reaktions-Kopplung

bildet die Grundlage der Klassischen Konditionierung nach Ivan Pawlow. Sie beschreibt die Assoziation zwischen einem Reiz und einer Reaktion, die entsteht, wenn der Reiz (z.B. Leuten einer Glocke) mit einem bestimmten Ereignis (z.B. Essen) wiederholt gepaart dargeboten werden. Als Ergebnis löst der bedingte Reiz, also das Läuten der Glocke, über neurologische Automatismen im Nervensystem eine automatische Reaktion, die Bildung von Speichen und Magensekreten, aus.

REM-Phasen

Rapid Eye Movement (oder auch rolling eye movement) bezeichnet eine Schlafphase (Wachschlafphase), in der schnelle Augenbewegungen auftreten, welche vermutlich der Informationsverarbeitung und Stressbewältigung dienen. Diese werden im wingwave-Coaching zum Abbau von Blockaden eingesetzt.

Reorientierung

Vorgehen in der Hypnose, durch den der Klient beim Übergang aus dem Trancezustand ins Wachbewusstsein vom Coach unterstützt und begleitet wird, damit sich der Klient auf entspannte Weise orientieren kann.

Resilienz

lat. „resilire“ = zurückspringen, abprallen; bezeichnet die Widerstandsfähigkeit, mit der Krisen und Belastungen durch Zuhilfenahme persönlicher Ressourcen gemeistert werden. Resilienz als Persönlichkeitseigenschaft erklärt, warum die gleichen Krisenerlebnisse bei manchen Menschen langfristig negative psychische Folgen bewirken, wogegen andere Menschen ihre psychische Gesundheit erhalten können.

Ressourcen

Ressourcen bezeichnen Kraftquellen und Fähigkeiten, die Menschen in bestimmten Situationen zur Verfügung stehen. Innere Ressourcen können z.B. Kompetenz, Selbstvertrauen, Ausgeglichenheit etc. sein, äußere Ressourcen z.B. bestimmte Personen, Orte, oder Hilfsmittel. Der Coach sollte auf die Ressourcen seiner Klienten aufbauen und diese im Coaching herausarbeiten.

S

Seperator

Der Seperator dient im NLP der Unterbrechung eines inneren Zustandes und der Herbeileitung eines neuen Zustandes, meist durch eine neutrale Frage wie z.B. Frage nach einem täglichen Ereignis, wie das letzte Frühstück. Durch den abrupten Kontextwechsel wird der Klient vom Coach aus seinem aktuellen Zustand herausgerissen.

Silva Method

Theorie, dass das Gehirn bei niedrigen Frequenzen mehr Informationen aufnehmen und speichern kann und energetischer reagiert. Daraus wurde schließlich ein Training für entspannte Konzentration, aktive Visualisierung, tiefere Entspannungsebenen und übersinnliche Projektion entwickelt, die im Coaching eingesetzt werden können.

Somnambulie

Unter einer Somnambulie versteht man Mondsucht, Schlafwandeln oder Nachtwandeln.
Der Schlafende verlässt ohne aufzuwachen das Bett, geht umher und verrichtet sogar teilweise Tätigkeiten.
Dieses Phänomen ist eine Schlafstörung und gehört zu der Gruppe der Parasomnien.

Somnanbulismus

Ist eine Schlafstörung und gehört zur Untergruppe der Parasomnien (Störungen im Schlafverhalten)

Spiegeln

beschreibt eine Technik des Pacings, bei welcher der Coach verbales und nonverbales Verhalten des Gesprächspartners nachahmt.

spyral dynamics

Kultursoziologisches Entwicklungmodell von Don Beck und Chris Cowan, das sich ursprünglich an ein Management-Publikum richtete, jedoch aufgrund der dargestellten Konzepte und der griffigen Beschreibungen von Kultur und Psyche des Menschen eine breite Leserschaft erreichte. Kerngedanke des Modells ist, dass die menschliche Natur nicht festgelegt ist, sondern dass Menschen dazu fähig sind, ihre Umwelt durch neue Modelle der Welt so zu gestalten, dass auftretende Probleme bewältigt werden können. Das Modell beschreibt, wie Wellen von Bewusstsein auftauchen und durch Individuen und Gruppen hindurchfließen. Es bildet biopsychosoziale Systeme entlang eines Kontinuums ab, die zusammen eine sich ausdehnende Spirale bilden.

Suggestibilität

Ausmaß der Empfindlichkeit für oder Beeinflussbarkeit durch Suggestionen. Im suggestiblen Zustand, z.B. während einer Trance, folgt man den Suggestionen des Coachs leichter als im nicht suggestiblen Zustand.

Suggestion

bedeuten „Hinzufügung, Einflüsterung“. Suggestionen werden vom Coach bewusst eingesetzt, um die innere Erlebenswelt des Klienten zu kräftigen.

Supervision

lat.: „supervidere“ = überblicken. Form der Beratung, bei der ein Supervisor (Berater) eine Person in beruflichen Fragen berät. Dabei soll der Supervisor dem Ratsuchenden Möglichkeiten für neue Handlungsalternativen und Sinngebungen eröffnen, indem er aus einem externen neutralen Standpunkt heraus dabei hilf, die Komplexität der Beobachtungen und Handlungen im Arbeitsfeld zu erweitern.

Synästhesie

Griech: „Mitempfinden, zugleich wahrnehmen“, bezeichnet die Kopplung zweier oder mehr Wahrnehmungsbereiche, wie z.B. Farbe und Temperatur, sodass beispielsweise die Farbe blau als kalt empfunden wird. Als Synästhetiker bezeichnet man Menschen, bei denen die Wahrnehmungsverknüpfungen regelmäßig auftreten. Synästhesien können auch im Rahmen einer Schizophrenie oder unter halluzinogenem Drogeneinfluss auftreten.

System

Einheit aus mehreren miteinander in Beziehung stehenden Elementen oder Personen, die so miteinander in Wechselwirkung stehen, dass sie sich als sinn- oder aufgabenbezogene Einheit von der sie umgebenden Umwelt abgrenzen. Jeder ist Teil verschiedener Systeme, z.B. Familie, Firma, Kultur etc.

Systemisch

Systemisch bedeutet eine Betrachtungsweise einzelner Personen oder Elemente als Teil eines größeren Gesamtsystems, dessen Elemente in wechselseitigem Zusammenhang miteinander stehen. Systemische Ansätze im Coaching und der Therapie zeichnen sich dadurch aus, dass nicht nur eine Person (der Problemträger oder Klient) betrachtet wird, sondern das gesamte System, in dem die Person eingebettet ist, und die darin herrschenden Interaktionen in Form von Kommunikation und Verhalten. In einem System beeinflussen sich alle Elemente gegenseitig, und eine Veränderung eines Elements hat automatisch eine Veränderung des Gesamtsystems zur Folge. Aus systemischer Sicht manifestiert sich im Problemträger eine Störung, deren Ursache in einem gestörten Ablauf des Gesamtsystems zu finden ist. Systemisches Denken ist zugleich zirkulär, d.h. dass die gegenseitige Beeinflussung der Systemelement nicht linear verläuft, sondern komplex und wechselseitig. In Therapie und Coaching ist eine systemische Betrachtung des Klienten hilfreich zur Erfassung des Problemsystems und zur Erprobung der sich daraus ergebenden Lösungen.

Systemische Therapie

Die Systemische Therapie bezeichnet eine psychotherapeutische Richtung, welche zirkuläre Zusammenhänge und Interaktionen in interpersonellen Systemen betrachtet. Fand sie anfangs meist in der Form von Familientherapie statt, findet sich die systemische Therapie heute auch im Einzelsetting. Die Systemische Therapie basiert auf den Grundlagen unterschiedlicher Theorien und Ansätze und entstand in den 70er und 80er Jahren aus Einflüssen wie der Systemtheorie, der Kybernetik und des Konstruktivismus. Im Laufe der Zeit haben sich methodisches Vorgehen und die zugrundeliegenden Prämissen unterschiedlich ausdifferenziert, sodass sich heute mehrere Schulen voneinander abgrenzen lassen: strukturelle sowie strategische Familientherapie, Mailänder Modell und Heidelberger Schule mit mehrgenerationalen Ansätzen, narrative Ansätze, Familienskulpturen nach Virginia Satir und lösungsorientierte Ansätze. Die Systemische Therapie und ihre Wirksamkeit sind seit 2008 in Deutschland wissenschaftlich anerkannt.

Systemisches Coaching

Systemisches Coaching bezeichnet eine systemisch geprägte Beratung, die darauf abzielt, die Selbstorganisationsfähigkeit des Klienten zu stärken und durch gezielte Fragetechniken neue Möglichkeiten und Entscheidungsalternativen zu eröffnen. Beim Systemischen Coaching wird immer die Interaktion im System (in Form von Kommunikation und Verhalten) betrachtet. Systemisches Coaching bildet seine Grundlage auf der Systemtheorie, des radikalen Konstruktivismus sowie der Systemischen Therapie.

T

Teambuilding

beschreibt den Prozess der Zusammensetzung von Gruppen, die in unmittelbaren Kontakt miteinander ein bestimmtes Ziel erreichen wollen. Teambuilding-Maßnahmen beinhalten den Einsatz verschiedener Methoden und Aktivitäten eines Coachs oder Trainers, um die Zusammenarbeit in Teams zu verbessern oder bei Zusammensetzung neuer Teams eine erfolgreiche Zusammenarbeit vorzubereiten.

Teamcoaching

Coachingform, bei der anstatt einer Einzelperson Teams in Unternehmen beraten werden. Beim Teamcoaching geht es ähnlich wie beim individuellen Coaching darum, gemeinsam mit dem Coach Probleme zu lösen, Konflikte zu bearbeiten und nachhaltige Lösungen zu finden.

Teamentwicklung Methoden

Die Methoden einer Teamentwicklung sind das Werkzeug, mit deren Hilfe der Coach ein Team bei der Weiterentwickelt unterstützt und in seiner Zusammenarbeit stärkt. Mögliche Methoden, die im Rahmen einer Teamentwicklung zum Einsatz kommen können, sind z.B. Coachings, Trainings, Feedback-Techniken, moderierte Workshops, oder Outdoor-Training.

Teamentwicklung Spiele

Innerhalb der Teamentwicklung können Spiele eingesetzt werden; diese dienen als praktisches Werkzeug, um den Zusammenhalt im Team zu stärken, systemische Prozesse anschaulich zu machen, Kommunikation zu verbessern, Fähigkeiten zu evaluieren Lösungswege aus kritischen Situationen ausfindig zu machen und Teams weiterzuentwickeln.

Teamentwicklungsmaßnahme

Eine Teamentwicklungsmaßnahme ist die einmalige Durchführung verschiedener Methoden mithilfe eines Coachs mit dem Ziel, die Zusammenarbeit und/oder das Ergebnis der Zusammenarbeit im Team zu verbessern.

TFT

Thought Field Therapy. Ein von Roger J. Callahan entwickeltes komplementär-medizinisches Kurzzeittherapieverfahren unter Einbezug des Körpers und seines Energiesystems. Dabei werden sogenannte Meridianpunkte des Körpers durch Massage oder Klopfen mit den Fingern stimuliert, während der Klient auf körperliche oder psychische Probleme fokussiert. Dadurch soll das Energiesystem des Körpers in Balance gebracht werden und die Beschwerden nachlassen.

The Work

Eine von Byron Katie entwickelte Methode, die davon ausgeht, dass Leiden durch problematische Glaubenssätze und Denkmuster hervorgerufen wird und durch Hinterfragen dieser Annahmen beseitigt werden kann. Zentral dabei sind vier Fragen, mit denen der Wahrheitsgehalt festgefahrener Glaubensmuster überprüft werden soll, und die anschließende Umkehrung der Glaubenssätze, um eine größere Bandbreite möglicher Denkmuster zu eröffnen.

  1. Stimmt das?
  2. Kannst Du mit absoluter Gewissheit sagen, dass das stimmt?
  3. Wer wärest Du/was wäre ohne diesen Gedanken?
  4. (Umkehrung des Inhalts der urprünglichen Aussage als Wahrheit überprüfen)

The Work ist konzeptionell eng angelehnt an die Rational-emotive Therapie von Albert Ellis und kann im Coaching der Hinterfragung und Veränderung der Wirkung von Glaubensetzen dienen.

Tiefenstruktur

Die Tiefenstruktur bezeichnet in Chomskys Modell der Transformationsgrammatik die Ebene der vollständigen sprachlichen Repräsentation einer Sprache, welche die innere und unbewusste Realität des Sprechers darstellt.

Tilgung

Prozess, durch den ein bestimmter Teil von Informationen ausgewählt und der Rest weggelassen wird. Dient der Vereinfachung auf dem Weg von der inneren Repräsentation zur sprachlichen Aussage.

Timeline

Die Timeline bezeichnet eine visuelle Metapher für die Abbildung der eigenen Lebenszeit. Dabei wird die Form einer Linie verwendet, um sich die Zeitspanne der Lebenszeit vorzustellen. Die Timeline-Methode wurde von Tad James und Wyatt Woodsmall entwickelt.

Trance

Trance beschreibt einen natürlichen Bewusstseinszustand mit erhöhter, nach innen gerichteter Aufmerksamkeit, der mit bestimmten physiologischen Veränderungen wie vertiefter Atmung, gesenkter Blutdruck etc. einhergeht.

Tranceindikatoren

Tranceindikatoren sind körperliche Anzeichen, die anzeigen, ob sich jemand in Trance befindet oder nicht. Tranceindikatoren sind z.B.: entspannte Gesichtszüge, verlangsamte Reflexe, erhöhte Suggestibilität, und Unlust zu sprechen.

Tranceinduktion

bedeutet „In eine Trance hineinführen“; beschreibt die verschiedenen Schritte zur Einleitung und Vertiefung von Trancezuständen.

Trancephänomene

Bestimmte Veränderungen im inneren Erleben, die während eines Trancezustandes auftreten, z.B. Zeitverzerrung, Dissoziation, entrückt sein, Anästhesie, Altersprogression und -regression, Katalepsie etc.

Transaktionsanalyse

Auf der Freudschen Psychoanalyse basierende Therapie, welche darauf abzielt, die Entwicklung und Veränderung der Persönlichkeit zu fördern. Der Hauptansatzpunkt liegt dabei in der zwischenmenschlichen Kommunikation, die durch bewusste Steuerung optimiert werden soll. „Transaktion“ bezeichnet hierbei verbale und nonverbalen Aspekte der Kommunikation.

Transderivationale Suche

Automatisches und unbewusstes Vorgehen, bei dem der Zuhörer fehlende Informationen in einer Aussage internal aus seinem eigenen Erfahrungsraum ergänzt, um die Aussage des Sprechers zu verstehen. Die subjektive Ergänzung des Zuhörers hat dabei nicht zwangsläufig etwas mit der Realität des Sprechers zu tun.

Transformationsgrammatik

Die Transformationsgrammatik nach Noam Chomsky beschreibt ein linguistisches Erklärungsmodell, wie innere Prozesse des Erlebens in Worte übersetzt werden. Beim Sprachbildungsprozess wird die Information von der Tiefenstruktur zur Oberflächenstruktur durch Tilgung, Verzerrung und Generalisierung transformiert, um eine effiziente Kommunikation zu gewährleisten.

Truismen

Binsenweisheiten; allgemein gültige Aussagen, die beim Zuhörer Zustimmung auslösen oder ihn zum Nachdenken anregen.

U

Utilisationsprinzip

Utilisieren bedeutet „benutzen, einsetzen“. Utilisationsprinzip beschreibt die Auffassung Milton Ericksons, nach welcher alles, was der Klient an Problemen und Symptomen mitbringt, für den Veränderungsprozess genutzt und gewertschätzt wird und daher als Schlüssel zur Lösung in die Intervention mit einfließt. Dies bringt eine erhebliche Flexibilität in die Therapie- oder Coaching-Sitzungen, mit der jedem Klienten auf seine individuelle Art begegnet werden kann.